Kommunalpolitisches Wahlprogramm der CDU Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort 2011

Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort: Grüne Heimat an Wald und Wasser

FotoDie CDU spricht sich für sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Ufer am Heiligensee und an der Havel aus. Verbesserungen im Uferbereich sind nur dann zu erreichen, wenn die gegenwärtigen Eigentumsverhältnisse nicht verändert werden. Ein Schutzstreifen von etwa 10 Metern Breite längs der Ufer ist von jeder Bebauung freizuhalten.  Die öffentlichen Wasserzugänge sind zum Beispiel durch Parkbänke attraktiver zu gestalten und in ihrer Aufenthaltsqualität zu verbessern.

  • Die Heiligenseer Felder sollen  als landwirtschaftliche Nutzfläche gesichert bleiben.
  • Der unkontrollierte Zugang zum Heiligensee kann nicht befürwortet werden.
  • Das Heiligenseer Grabensystem muss regelmäßig gereinigt und funktionsfähig gehalten werden.

Sport & Freizeit

  • Die räumliche Zusammenfassung von Wassersportvereinen wird genauso wie die Anlage von Zonen für Sammelsteganlagen abgelehnt.
  • Das Strandbad Tegelsee ist dauerhaft für den Badebetrieb zu öffnen.
  • FotoDie Situation an den öffentlichen Badestellen im Ortsbereich ist zu verbessern. Lärmbelästigungen und  Müllansammlungen sind zu vermeiden.  Eine Hundebadestelle soll ausgewiesen werden. Ansonsten soll das Hundebaden nicht gestattet sein.
  • Längs der Sandhauser Straße soll der Hauptweg als Wanderweg vom Rallenweg über das Ehrenmal auf dem Friedhof bis zum Elchdamm angelegt werden. Die Öffnungszeiten sollen denen des Friedhofs angepasst werden.
  • Die bestehenden sozialen und kulturellen Angebote (z.B. Seniorenfreizeitstätten) sind mit attraktiven Programmen zu erhalten. Private Initiativen, die sich die Förderung der Kultur vor Ort zum Ziel gesetzt haben sind, etwa durch die erleichterte Ermöglichung der Raumvergabe öffentlicher Gebäude zu unterstützen.

Verkehr: Mobil unterwegs

  • Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Gesamtgebiet Heiligensee soll verbessert werden. Langfristig ist anzustreben, die Verbindungen zur Berliner Innenstadt zu verbessern.
  • Für den Fall des zweigleisigen Ausbaus der S-Bahn sind Lärmschutzmaßnahmen wie bei einer Neubaustrecke vorzusehen.
  • FotoDie Schulzendorfer Straße von der Straße „Am Dachsbau“ bis zur Straße „Alt-Heiligensee“ soll wie bisher erhalten bleiben. Entsprechende Gebotszeichen sollen die gemeinsame Nutzung von Radfahrern und Fußgängern auf den bestehenden Wegen ausweisen.
  • Die entwidmete Ruppiner Chaussee ist für den Verkehr zu öffnen, wenn die Bundesautobahn nicht oder nur eingeschränkt befahrbar ist. Die Kreuzung am „Alten Fritz“ ist in einen dem Verkehr angemessenen Zustand zu versetzen.
  • Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen in der Ruppiner Chaussee und der Hennigsdorfer Straße ist eine Verkehrsleitung mit möglichst geringer Belastung für die Wohnstraßen zu gewährleisten. Dabei sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die auch die Schulwegsicherung gewährleisten.
  • Die bestehenden parallel zur Heiligenseestraße bzw. Konradshöher Straße verlaufenden Radwege sind den gesetzlichen Anforderungen entsprechend auszubauen. Fahrbahnmarkierungen (Radbedarfsstreifen) werden abgelehnt.
  • Im Kreuzungsbereich Alt-Heiligensee/Hennigsdorfer Straße/Schulzendorfer Straße/Heiligenseestraße soll, falls ein Umbau der Kreuzung erfolgt, ein Kreisverkehr angelegt werden.
  • Die unübersichtliche Situation am Kreuzungsbereich Falkenplatz in Konradshöhe ist mit dem Ziel einer größeren Verkehrssicherheit zu verbessern.
  • Der Personenfährverkehr von Tegelort nach Valentinswerder und Spandau muss erhalten bleiben.

Kinder, Jugend und Schule

  • Die Sportplatzsituation insbesondere für Schulen ist im Ortsbereich zu verbessern.
    Die Belange der Sportvereine sind angemessen zu fördern.
  • Die Vielfalt der Schullandschaft ist zu erhalten. Insbesondere ist zu gewährleisten, dass für die Schüler der Oberstufe ein attraktives Kursangebot sichergestellt wird.
  • Die Beschulung an weiterführenden Schulen ist wohnortnah vorzunehmen. Keine langen Wege durch Losverfahren!

Sicher und bürgernah

  • FotoNach der Schließung des Polizeiabschnitts in der Ruppiner Chaussee ist eine ausreichende Bestreifung des Ortsgebiets durch die Polizei zu gewährleisten.
  • Die Eintreffzeiten der Rettungsdienste und der Polizei  im Ortsgebiet müssen wieder das gesetzliche Schutzziel erreichen.
  • Die Freiwilligen Feuerwehren sowie die dort vorhandenen  Berufsfeuerwehrleute in Tegelort und Heiligensee müssen unbedingt erhalten und adäquat ausgestattet bleiben.
  • Das Feuerlöschboot muss wieder an seinen ursprünglichen Standort nach Tegelort verlegt werden.
  • Für Konradshöhe und Tegelort muss es auch zukünftig einen Postschalter und Nachtbriefkästen geben.

Stand: 22.07.2011