Pressemitteilung vom 18.12.2019

Strandbad Tegel bietet ein Bild der Verwahrlosung

Abgeordneter Schmidt mahnt Bäderbetriebe

„Ein Bild der Verwahrlosung“ bietet das Strandbad Tegel im Herbst 2019. Das beschreibt der Wahlkreisabgeordnete Stephan Schmidt nach einem Besuch am Strandbad kurz vor Weihnachten:

„Dass ein Strandbad im Herbst und Winter einen etwas melancholischen Eindruck machen kann, war mir schon klar und dass Spielgeräte und Hinweisschilder vor dem Hintergrund der Zwangspause etwas Patina ansetzen können, ebenfalls. Das Bild was sich mir hier bot, war allerdings weitaus schlimmer.

Niedergetretene Zäune lassen einen freien Zugang für jeden, der hier nichts Gutes im Schilde führt. Die Umkleiden und Sanitärgebäude sind mit Schmierereien übersät. Man sieht Mülltüten, die niemand entsorgt, wenn überhaupt welche benutzt wurden und der Müll frei herumliegt. Wie die Anlagen von innen aussehen, wagt man sich kaum vorzustellen.

Wir stehen ja hoffentlich kurz vor der Vergabe an einen privaten Betreiber, zumindest war dies das Versprechen von Senat und Bäderbetrieben. Es wundert allerdings nicht, dass es kaum Bewerber für ein solch heruntergekommenes Gelände gab.

Ich habe die Bäderbetriebe auf Ihre Verpflichtung hingewiesen, das Strandbad und seine Einrichtungen, immerhin ein Teil der örtlichen Infrastruktur, auch ohne Betrieb in einem ordentlichen Zustand zu halten.

Ich hoffe, dass hier bald etwas geschieht, bevor der letzte Bewerber für das Gelände auch noch abspringt.“

Personen im Zusammenhang

Stephan Schmidt
Stephan Schmidt, 46