Pressemitteilung vom 07.06.2019

Stephan Schmidt, MdA: „Umleitungsregelungen für die Hennigsdorfer Straße müssen überprüft werden“


Eine Bestätigung von Anwohnerbeschwerden sieht der Heiligenseer Wahlkreisabgeordnete Stephan Schmidt (CDU) in der Beantwortung seiner Anfrage zur Verkehrssituation in Heiligensee seit Einrichtung der Baustelle zur Sanierung der Hennigsdorfer Straße.

Stephan Schmidt: „Mich erreichten diverse Anwohnerbeschwerden aus dem Silberhammerweg, dem Krantorweg und dem Platenhofer Weg in Heiligensee, die von einer massiven Zunahme des Verkehrs durch diese kleinen Wohnstraßen sprechen. Und dies, obwohl diese Straßen nicht zu den ausgeschilderten Umleitungsstrecken für die umfangreichen Baumaßnahmen auf der Hennigsdorfer Straße gehören.

Ich habe mich deshalb an den Senat gewandt. Laut den Messungen und Beobachtungen der Polizei sind die Aussagen der Anwohner nachvollziehbar. Besonders eklatant ist die Situation im Silberhammerweg. Die sehr schmale Straße ist ein verkehrsberuhigter Bereich, in dem eigentlich der Autoverkehr grundsätzlich keinen Vorrang haben sollte. Hier donnern nach den ersten Erkenntnissen fast 120 Lastwagen und ca. 400 Autos täglich durch, über ein Viertel davon hält sich bei weitem nicht an die vorgegebene Schrittgeschwindigkeit. Das ist bei den örtlichen Gegebenheiten sehr gefährlich und unzumutbar für alle Beteiligten.

Konsequenzen aus diesen Tatsachen will man aber offenbar nicht ziehen. Ich bin verwundert und empört, dass man so wenig Rücksicht auf die Gesundheit der betroffenen Menschen nimmt. Dabei könnte man mit einigen abschnittsweisen Durchfahrtsverboten oder Einbahnstraßenregelungen die Situation zumindest erträglicher machen.

Ich fordere die Verkehrslenkung deshalb auf, die angeordneten Maßnahmen noch einmal anhand der jetzt bekannten praktischen Auswirkungen zu überprüfen!“

Bilder: Der verkehrsberuhigte Silberhammerweg wird jetzt als Baustellenumfahrung benutzt

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Stephan Schmidt
Stephan Schmidt, 45